Fast 4000 Höhenmeter bei der starken Konkurrenz, na da habe ich mir nicht so viel ausgerechnet. Deshalb war ich sehr froh, das der schweizer Favorit Urs Huber nicht gleich von Anfang an Ernst gemacht hat, so konnte ich mich die erste Hälfte des Rennens zusammen mit den fünf Kollegen in einer Gruppe halten. Die spätere Attacke von Huber hat mich reichlich wenig interessiert, da ich bei der Hitze ankommen wollte und bis ins Ziel mussten wir da auch noch fast 2500 Höhenmeter zurücklegen. Also war ich gleich mal Letzter der Führungsgruppe. Die beiden Österreicher Strobel und Binder habe ich mir dann am letzten Anstieg noch geholt, obwohl ich gar nicht mehr damit gerechnet habe. Irgendwie lief es am Ende unglaublich gut, obwohl die Gräten schon ganz schön schmerzten. Den Dritten konnte ich mir aber leider nicht mehr schnappen, der war dann doch zu schnell.