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Jul12

Erstellt von:markus.kaufmann
12.07.2010 12:53 

An diesem Wochenende wollten wir mal so richtig viele Höhenmeter fressen, mehr als 10000 in drei Tagen, uiuiuiuiui, ganz schön hart! Vorgenommen hatten wir uns ziemlich viel, auch wenn die internationale Konkurrenz aus Holland, Belgien, Frankreich, Finnland und der Schweiz uns etwas Respekt einflößte. Gleich am ersten Tag hat sich gezeigt, dass die alle ganz schön fit waren. Raufwärts war die Welt noch in Ordnung, doch leider hat mich bereits in der ersten Abfahrt der Pannenteufel erwischt, na Prima! Dann musste ich eben alleine die Verfolgung der großen Spitzengruppe angehen. Zu diesem Zeitpunkt hab ich mich noch gewundert, dass ich bis zum Ende keinen aus der Spitze mehr eingeholt habe, dachte ich doch, dass ich schnell unterwegs bin, aber nix war`s, lediglich als 13. hab ich das Ziel erreicht. Da war mir klar, dass die restlichen zwei Tage super hart werden würden. Auch mein Teamkollege Brazzo hatte seine liebe Not mit der bärenstarken Konkurrenz und musste etliche Fahrer am letzten Anstieg ziehen lassen.
Am zweiten Tag wollten wir es dann nochmals wissen und haben beide versucht volles Tempo zu gehen, was auch an dem längsten Anstieg des Rennens recht gut ging, bis wir dann doch wieder den Beton in den Beinen spürten. Zusätzlich hatte Brazzo noch einen kleinen Kampf mit seiner Schaltung, die so rumgezickt hat, dass er am Ende noch etwas mehr Zeit liegen lassen musste. Da musste ich meinen armen Kollegen alleine zurücklassen, schließlich hatte ich ja etwas gut zu machen, und dies funktionierte am letzten Anstieg noch einmal ganz gut, weil ein paar Fahrer aus der Spitze noch mehr Federn lassen mussten.
Am letzten Tag konnten wir endlich einmal zusammen Fahren, wir waren beide gleich stark oder vielleicht auch gleich schwach, zumindest am Ende bei der Bergankunft auf satten 2660 Metern über dem Meer. In unserer Paradedisziplin, steil und lang bergauf, mussten wir uns klar geschlagen geben, dafür waren wir einfach schon viel zu breit. Mehr als die Plätze 9 und 10 waren für uns nicht mehr drin. Aber: das Wetter war schön, das Essen hervorragend und wir hatten jede Menge Spaß!

 

1. Vastaranta  (FIN)
2. Wynants (BEL)
3. Schneidawind (GER)
4. Brentjens (NED)
5. Frech (FRA)

9. Kaufmann
11. Strobel

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